Dienstag, 24.4.2018, 02:49
KGS Wiesmoor
Schulstraße 8, 26639 Wiesmoor

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Die Lernwerkstätten der KGS Wiesmoor

- Orte für selbstständiges Lernen und Arbeiten -

Die KGS Wiesmoor hat zwei Lernwerkstätten eingerichtet. Die Lernwerkstatt I wird vorrangig von der Sekundarstufe I genutzt und bietet diverse Lernmaterialien und Programme zum selbstständigen Lernen und Arbeiten. Die Lernwerkstatt II, die ehemalige Schulbibliothek, kann ab Januar 2010 zusätzlich genutzt werden, in erster Linie von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II. Internet und Bücher werden hier nicht als konkurrierende, sondern als einander ergänzende Informationsquellen verstanden. Die Lernwerkstätten I und II verfügen über jeweils 8 EDV-Arbeitsplätze.

1. Zielsetzung der Lernwerkstätten
  • Förderung effektiver Lernstrategien z.B. des selbstständigen und eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens.
    Förderung der Methodenvielfalt.
  • Verbesserung der individuellen Förderung.
    Stärken der Schülerinnen und Schüler sollen gestärkt und Schwächen geschwächt werden. Die Lernwerkstätten tragen dazu bei, individuelle Lernangebote zu machen, die die Unterschiede zwischen den einzelnen Schülern noch mehr berücksichtigen.
  • Förderung von binnendifferenziertem Unterricht, wenn Klassen die Lernwerkstätten als Unterrichtsräume nutzen.
2. Angebote der Lernwerkstätten
  • Schülerinnen und Schüler, die die Lernwerkstätten besuchen, finden dort Materialien und Lernprogramme, mit denen sie individuelle Schwächen in den unterschiedlichen Fächern beheben und/oder Stärken durch zusätzliches Material ausbauen können. Flexible Lernmaterialien sollen Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Voraussetzungen dabei helfen. In den Lernwerkstätten kann ein binnendifferenzierter Unterricht angeboten werden mit Materialien, die im Klassenraum nicht zur Verfügung gestellt werden können. Die Lernwerkstätten besitzen nach der Aufbauphase ein gut sortiertes Angebot an Büchern, Zeitschriften, Lernspielen, CD's etc. So werden unterschiedliche Zugangsweisen angeboten, so dass Inhalte per Text, Hörsequenz, Rollenspiel oder Filmausschnitt erarbeitet werden können. Es existieren z. B. Mathematikbücher in differenzierten Varianten: Schülerinnen und Schüler mit Leseschwierigkeiten können mit Materialien arbeiten, die ihre Lesekompetenz berücksichtigen, andere, mit besonderer Begabung für abstraktere mathematische Probleme können geeignete Aufgaben bearbeiten. Auch für Schülerinnen und Schüler mit Problemen im Bereich der Zeichensetzung gibt es Lernprogramme, die mit dem PC bearbeitet werden können. Schülerinnen und Schüler mit besonderem Interesse an Literatur finden z. B. Hörkassetten vor, mit denen sie unterschiedliche Lektüren vertiefen können. In den Lernwerkstätten können darüber hinaus erarbeitete Lernmaterialien für neuere Unterrichtsmethoden, wie z. B. das Stationenlernen zentral für alle Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte gelagert und damit für alle nutzbar gemacht werden.
3. Nutzungskonzept der Lernwerkstätten

Schwerpunktmäßige Nutzung am Vormittag:
  • In den ersten beiden Stunden eines Schultages bleiben die Lernwerkstätten reserviert für Schulklassen, in denen Vertretungsunterricht erteilt werden muss, aber aus organisatorischen Gründen keine Lehrkraft zur Verfügung steht.
  • Am Dienstag und am Donnerstag in der 5. und 6. Stunde bleiben die Lernwerkstätten reserviert für Schulklassen, die in dieser Zeit Vertretungsunterricht haben, jedoch nicht nach Hause entlassen werden können, weil für sie am Nachmittag weiter regulärer Unterricht erteilt wird.
  • In den übrigen Zeiten können Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Klasse und ihrem Lehrer oder in kleinen Gruppen mit einem Arbeitsauftrag von einem Lehrer in die Lernwerkstätten gehen und finden dort Materialien vor, mit denen sie eigenständig unterschiedliche Themenschwerpunkte bearbeiten können.
Schwerpunktmäßige Nutzung am Nachmittag:
  • Schülerinnen und Schüler können unter Aufsicht selbstständig die Lernwerkstätten besuchen und sich mit differenzierten Arbeitsmaterialien auseinandersetzen. Schülern, die grundlegende Schwierigkeiten in einem Arbeitsbereich haben oder die ihre Stärken noch verbessern möchten, werden Arbeitsmaterialien zum individuellen Lernen bereitgestellt.
    Auch die von der KGS Wiesmoor angebotene Hausaufgabenhilfe und Förderunterrichtsstunden können in den unterschiedlichen Fächern in den Lernwerkstätten stattfinden.


    Für das Nutzungskonzept der Lernwerkstätten gilt grundsätzlich:
    Die Lernwerkstätten dürfen nur unter Aufsicht und unter Einhaltung der Nutzungsordnung betreten werden!

4. Einrichtung der Lernwerkstätten
  • Computerarbeitsplätze mit der notwendigen Hardware und Software zur Internetrecherche und Durchführung von Lernprogrammen.
  • Wichtige Nachschlagewerke wie Lexika und Wörterbücher.
  • Ausgewählte Fachliteratur und Elemente einer Mediothek.
  • Gruppentischformationen für mindestens eine Schulklasse.
  • Regale und Schränke (z.T. abschließbar) mit unterschiedlichen, neuen und zusätzlichen Unterrichtsmaterialien, die das eigenständige und individuelle Lernen fördern.
5. Organisatorisches zu den Lernwerkstätten
  • Die Aufsichtsperson ist verantwortlich für den sachgemäßen Umgang mit den Materialien in den Lernwerkstätten.
  • Über die Materialien für die Lernwerkstätten entscheiden die Fachbereiche. Sie tragen auch die Kosten für die Anschaffung.
  • In den Lernwerkstätten herrscht eine ruhige Arbeitsatmosphäre, die durch die Aufsichtsperson sichergestellt wird.
  • Zur Erhaltung der Lernwerkstätten ist für die Nutzung eine klare, konsequente und jederzeit überprüfbare Verantwortlichkeit zu organisieren und zu gewährleisten.
  • Die Erhaltung der Hardware-Ausstattung erfolgt im Haushalt der Schule über den Etat der didaktischen Leitung. Der Förderverein der Schule wird in die Überlegungen zur Ausstattungsfinanzierung mit einbezogen.
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