Dienstag, 13.4.2021, 21:06
KGS Wiesmoor
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Musik / Kunst


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Semesterarbeit - Nadine Badewien
Softpastellkreide, Kohle - Ma├če je 70x50 cm.

Semesterarbeit - Julia Kellers
Kreide auf Papier, linke Seite: 50x70 cm, Mitte: 50x70 cm, rechte Seite: 50x 70 cm.

Dresden
Otto Dix, Der Krieg, Triptychon 1929-1932, Mischtechnik auf Holz, Dresden Galerie der Neuen Meister im Albertinum

F├╝r Otto Dix nach Dresden
Um ein Bild zu begreifen, muss man vor dem Original stehen. Erst dann ist das Werk in seiner gesamten Wirkung erfassbar. Der Q1 Kunstkurs auf erh├Âhtem Niveau war genau dieser Ansicht und war bereit f├╝r das Triptychon "Der Krieg" von Otto Dix aus dem Jahr 1930 nach Dresden zu fahren, d. h. 8 Stunden hin und 9 Stunden zur├╝ck ... und in der Tat es war ├╝berw├Ąltigend, beeindrucken, ergreifend und es machte sehr nachdenklich. Zum Triptychon: Das Werk setzt sich aus einer linken, rechten Seitentafel, einer Mitteltafel sowie einer Predella zusammen. Otto Dix greift auf die Altmalerische Schichtenmalerei zur├╝ck, au├čerdem auf Motive von ihm gesch├Ątzten K├╝nstlern. Er tr├Ągt die Farbmasse unterschiedlich dick auf, dadurch wird der Realit├Ątsfaktor gesteigert. In dem Triptychon verarbeitet Dix seine Erlebnisse, Eindr├╝cke aus dem 1. Weltkrieg. Otto Dix war ein Realist. Aus einem Zitat von ihm kann man schlie├čen, dass er selbst seine Lebenserfahrungen machen wollte. Wie auch, dass er nichts Vorgeschrieben bekommen m├Âchte. ÔÇ×Ich folge lieber meinem D├Ąmon, der mich irgendwo hinf├╝hrt, ohne dass er mir sagt, welchen Sinn das hat, als einem Herrn Pfarrer, der ganz genau wei├č wie man in den Himmel kommtÔÇť. Zun├Ąchst werden allgemein in dem Bild verschiedene Kriegsszenen dargestellt. Man kann sie in die vier Tageszeiten einteilen: Morgen (linker Fl├╝gel), Mittag (Mittelteil), Abend (rechter Fl├╝gel), Nacht (Predella). Der linke Fl├╝gel des Triptychons zeigt den Aufbruch in den Krieg in Form von Soldaten/Landsern, die in Richtung rechter Bildrand marschieren und dem Betrachter des Bildes den R├╝cken zuwenden. Ihre K├Ârper und auch das Holzrad, was links unten zu sehen ist, sind von Nebelschleiern umgeben. Der Hintergrund besteht aus dunkelroten und -grauen Wolken, die keinerlei Durchkommen der Sonne zulassen. Braun-, Grau-, Rott├Âne und Schwarz beherrschen das Bild. Mit dem Nebel wollte Dix die getr├╝bte, ged├Ąmpfte Stimmung darstellen, den Aufbruch ins Ungewisse: durch den Nebel gibt es keinen klaren Blick auf die Ereignisse, die wohlm├Âglich stattfinden werden, daher wei├č keiner der Soldaten, was sie im Krieg erwartet. Der r├Âtliche Himmel, der an ein Morgengrauen erinnert, unterstreicht die Aufbruchsstimmung, die Nervosit├Ąt und die Anspannung der Soldaten. Er wirkt mysteri├Âs und unheimlich, fast schon geheimnisvoll. Vielleicht verk├Ârpert er sogar eine Art Vorahnung oder Hoffnung. Die Mitteltafel zeigt ein verw├╝stetes Schlachtfeld und stellt den Mittag dar. Das quadratische Bild wird von einem einzigen Chaos und Durcheinander beherrscht. Im Vordergrund sieht man einen verkohlen Baumstamm, Leichen, abgetrennte K├Âpfe und Leichenteile. Im Mittelgrund sieht man einen Landser - kopf├╝ber. Seine Beine sind von Sch├╝ssen durchl├Âchert worden. Links oben ist eine aufgespie├čte Leiche zu sehen, die bereits im Verwesungsprozess ist. Sie zeigt mit dem Finger auf die Person mit den L├Âchern in den Beinen und bildet somit eine weitere Bewegungslinie Richtung rechte Seitentafel. Unter ihr sieht man eine Person mit Gasmaske. Im Hintergrund ist das Schlachtfeld zu sehen, was aus Ruinen, Tr├╝mmern und einer Kraterlandschaft, die durch Granaten und Bomben entstanden ist, besteht. Auf den ersten Blick wirkt die Szene sehr grausam und erschreckend. Leichen und Verletzte wurden ohne R├╝cksicht auf die W├╝rde des Menschen gemalt. Man sieht keine lebenden Menschen, bis auf die Person, die die Gasmaske tr├Ągt. Da sein Gesicht nicht zu erkennen ist, wirkt er wieder undurchschaubar, wie auch schon die Soldaten auf dem linken Fl├╝gel. Das Durcheinander zeigt eindeutig: die Menschen haben die Kontrolle ├╝ber die Situation und damit auch ├╝ber den Krieg und ├╝ber dessen Ausma├č verloren. DixÔÇÖ realit├Ątsnahe Darstellung bildet inhaltlich einen sehr starken Kontrast zum linken Fl├╝gel. Vorher: die Ungewissheit, die den Weg in den Krieg bestimmte; die Soldaten, die in ÔÇ×Richtung MitteltafelÔÇť marschierten, so, als h├Ątten sie dort schon geahnt, was auf sie zuk├Ąme - jedoch nicht in so einem Ausma├č, wie es dann tats├Ąchlich geschah - nachher: die ungetr├╝bte Darstellung der Realit├Ąt, der Nebel ist verschwunden, deutlich zu sehende Lichtinseln verweisen auf das Schlachtfeld und die abgetrennten K├Ârperteile der gefallenden Soldaten. Auch die aufgespie├čte Leiche, die mit dem Finger auf den Soldaten mit den durchl├Âcherten Beinen zeigt, wirkt fast schon provozierend, als wollte Dix damit sagen: das ist die Realit├Ąt, die keiner untersch├Ątzen sollte; das ist das Ergebnis der Kriegsbegeisterung und dieser Lust auf sinnloses T├Âten, die zuvor - auf dem linken Seitenfl├╝gel - noch geherrscht hatte. Dix wollte dem Betrachter das Ausma├č des Krieges zeigen, ohne Besch├Ânigungen oder Verf├Ąlschungen, sondern so, wie es wirklich stattgefunden hatte. Er wollte, dass die Menschen sahen, wie es den Soldaten im Krieg wirklich ging und was sie - die ├ťberlebenden zumindest - t├Ąglich zu sehen bekamen. Der rechte Fl├╝gel soll das Ende der Schlacht - den Abend - in Form von zwei Verwundeten vor einem dunkelroten Horizont darstellen. Im Vordergrund sieht man wieder Leichen, eine Gasmaske, einen verkohlten Baumstamm ÔÇô der die letzte Bewegungslinie darstellt - sowie einen am Boden liegenden Soldaten, bei dem unklar ist, ob er noch lebt. Oben rechts im Bild sieht es so aus, als w├╝rde der Himmel aufrei├čen und die dunklen Wolken der Sonne weichen: ein erster Hoffnungsschimmer f├╝r eine baldige Verbesserung der Situation, die vorher, im Mittelteil, noch aussichtslos erschien. Die Predella zeigt Leichen in einer Art Sarg und damit die Folgen des Krieges - also abschlie├čend die Nacht. Man sieht mehrere, nebeneinander liegende K├Ârper und dar├╝ber ein Tuch - wahrscheinlich ein Leichentuch. Die K├Ârper der Menschen sehen aus, als l├Ągen sie gewollt parallel nebeneinander - so, als h├Ątte man sie tats├Ąchlich dort begraben. Abschlie├čend kann man sagen, dass es einen klaren Bezug zwischen Bild und der Biographie von Dix gibt.

Das Selbstbildnis - Q2 Grundkurs Kunst
Das Selbstbildnis eines Malers ist unvergleichbar mit jedem anderen Portr├Ąt, das er schafft. Bilder sind Urteile. Urteil ├╝ber die eigene Wahrnehmung, ├╝ber das Wirken nach au├čen oder ├╝ber meine Beziehung zur Umwelt. Selbstbetrachtung vollzieht sich im Spiegel. In diesem liegt das Geheimnis jeder denkbaren Selbstbegegnung, wobei das Selbstbildnis nur ein besonderes, ausgezeichnetes Ereignis bedeutet. Kurzum, das Selbstbildnis ist die sichtbar gewordene Selbstreflexion, das Ergebnis einer Stellungnahme des Malers zu sich, ja eines Gespr├Ąches, das er mit sich selbst f├╝hrt. Der Q2 Grundkurs Kunst hat sich mit dem Ph├Ąnomen Selbstbildnis auseinandergesetzt. Dies endete in einem eigenen Selbstbildnis. Das Selbstbildniss ist von Habiba Schiller.

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Lisa Eilts

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Julia Vormelcher

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Katharina Beek

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Tomke Altjes

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Heike K├Âster

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Lea Behrends

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Nadine Badewien

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Johanna Schultze

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Anke Kloppenburg

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Elena Cramer

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Hanna Theen

Portr├Ąt - Emotionen - Q1
Im Rahmen des Schwerpunktthemas ZA 2010/2011 "Bilder vom Krieg und Gewalt" werden Malereien bzw. Siebdrucke von Delacroix, Dix, Marc und Lichtenstein analysiert und vor dem Hintergrund des Themas interpretiert. Zur rezeptiven Auseinandersetzung geh├Ârt auch die praktisch rezeptive Bearbeitung. Extreme Situationen bringen extreme Emotionen hervor, diese spiegeln sich nicht nur in der Gestik, sondern auch in der Mimik wider. Das Gesicht als Spiegelbild der Emotionen. Der Q1 Kurs hat sich in vielen ├ťbungen mit Kreide und Kohle an das Darstellen von emotional ausdrucksstarken Gesichtern herangearbeitet. Der Ausdruck wird durch den Einbezug von H├Ąnden unterst├╝tzt bzw. verst├Ąrkt. Ziel ist es, ein Gedicht von Erich K├Ąstner, Kurt Tucholsky oder Hermann Hesse in einem Triptychon umzusetzen unter Ber├╝cksichtigung der Lesart und kompositatorischen M├Âglichkeiten des Triptychons. Der Fokus soll auf die Ausdruckskraft von Gesichtern gelegt werden. Der erste gro├če Zwischenschritt bilden die ver├Âffentlichen Bildnisse. Die Originale sind in den Fluren im Oberstufenbereich ausgestellt (Kursraumflur, Flur zwischen Forum und Cafeteria).

Arthaus in der KGS Wiesmoor zum 2. Mal erfolgreich
Jetzt schon zum 2. Mal hat der Fachbereich MuKuBi (Frau Bu├č, Frau Ritgen, Frau Schulenberg mit Unterst├╝tzung von Frau B├Âemeke, Herrn Wolter, Herrn Sch├╝tze und Frau Kleen) einen Abend mit Bratwurst und Brezel organisiert, um den Sch├╝lern und Sch├╝lerinnen der Jahrg├Ąnge 5-7 der KGS Wiesmoor die M├Âglichkeit zu geben, ihre Arbeitsergebnisse aus dem laufenden Unterricht der ├ľffentlichkeit, ihren Eltern, zu pr├Ąsentieren. So konnten aus dem Deutschunterricht Gruselgeschichten, Fabeln, Theaterst├╝cke, Pr├Ąsentationen ├╝ber das R├Âmische Reich sowie selbstgeschriebene plattdeutsche Geschichten geh├Ârt werden, Masken, fremde Wesen der Phantasie aus Pappmach├ę, Gruselkabinett, Gespensterschl├Âsser, Plakate zum Impressionismus aus dem Kunstunterricht oder Plakate aus dem aktuellen Chemie- sowie Biologieunterricht informierten ├╝ber die Verdauung und ├╝ber Brandgefahren. Auf der gro├čen B├╝hne zeigte die Bl├Ąserklasse ihr K├Ânnen und die Jumpstyle Gruppe beeindruckte mit ihrem Rhythmusgef├╝hl die Zuschauer. Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen aus der 5. Klasse erkl├Ąrten am Skelett die Knochen, zeigten wie man mit dem Mikroskop umging und bauten aus geometrischen Netzen K├Ârper her. Danke an alle die mitgemacht und mitgeholfen haben, so dass es ein super erfolgreicher Abend wurde. Das Arthaus braucht einen neuen Namen: Alle Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen k├Ânnen sich daran beteiligen: Wir suchen einen neuen Namen f├╝r die Arthaus Veranstaltung. Was ist das Arthaus: Eine kleine Abendveranstaltung, bei der die Sch├╝lerarbeiten aus dem laufenden Unterricht den Eltern, Verwandten und Freunden pr├Ąsentiert werden. Dabei sollen es Arbeitsergebnisse aus allen F├Ąchern sein. Nicht nur aus den F├Ąchern Musik (Herr Eden, Frau Sch├╝ller)), Kunst (Frau H├Ąnsel, Frau Schulenberg) und Textiles Gestalten. Dank von Frau Bu├č, Frau Bruns, Frau Tannen, Frau Bogner Pfl├╝gener, Herrn Stratmann, Frau Kr├Âger werden die Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen unterst├╝tzt ihre Arbeitsergebnisse aus den F├Ąchern: Mathe, Bio, Chemie, Sport und Deutsch zu pr├Ąsentieren. Der Name Arthaus ist vor dem Hintergrund entstanden, dass diese Idee aus dem Fachbereich MuKuBi kam und auch die Organisation von Lehrern dieses Fachbereichs ├╝bernommen wurde. Uns ist der Name inzwischen zu speziell geworden. Er sollte allgemeiner oder eine ganz neue Wortsch├Âpfung sein. Er sollte nicht auf ein Fachbereich speziell verweisen. Unterst├╝tzt uns bitte beim Finden eines neuen Namens. Hast du einen gefunden, dann schreibt ihn mit deinem Namen, deiner Anschrift, deiner Klasse und deinem Alter auf einem Zettel und gib ihn im Sek I B├╝ro bis zum 03.07.2011 ab.

Postmoderne Wellpappe Arbeiten im Sinne Mendini und Alessi Q1 Kunst
Diese Arbeit ist innerhalb einer Gruppenarbeit entstanden. Katja Helmerichs und Inga Schoon.

Postmoderne Wellpappe Arbeiten im Sinne Mendini und Alessi Q1 Kunst
Diese Arbeit ist innerhalb einer Gruppenarbeit entstanden. Nadine Badewien, Katharina Beek, Lisa Hamm.

Q1 und Q2 besuchen das Kunst- und Gewerbemuseum in Hamburg zum Thema Stuhldesign
Das Zentralabitur Thema im 1. Semester bzw im 3. Semester lautet: Produktdesign. Das Produkt- und Industriedesign ist eine sch├Âpferische T├Ątigkeit mit der Aufgabe, die ├Ąsthetisch formalen und funktionalen Eigenschaften der von der Industrie produzierten Gegenst├Ąnden zu bestimmen. Um ein Produkt zu analysieren, muss man es anfassen und im Fall eines Stuhls eine Sitzprobe machen k├Ânnen. Somit war es unabdingbar, dass die beiden Kunstkurse nach Hamburg zur Produktanalyse fuhren. Neben den kunsthistorischen sowie kunstwissenschaftlichen Aspekten, die uns von einem Kunstwissenschaftler vorgetragen wurden, wurden Sitzproben von den Sch├╝lerinnen gemacht, um anschlie├čend eine Produktanalyse zu erarbeiten. Untersucht wurde die ├Ąsthetische Funktion (Material, Form, Farbe, Proportionen, ...), der praktische Nutzen (Konstruktion, Funktion, Ergonomie) und die symbolische Funktion (Gebrauchswert, Repr├Ąsentationswert). Alles Funktionen die wir dem Produkt zun├Ąchst auch unbewusst zuordnen und dann in der Produktanalyse genausten untersucht werden. Praktische Funktion: Als praktische Funktion gelten alle Relationen zwischen einem Produkt und einem Benutzer, die auf unmittelbar k├Ârperlich-organischen, also physiologischen Wirkungen beruhen: sitzen, bedienen, Passform, Ergonomie, ... ├ästhetische Funktion: Sie ist die Relation zwischen einem Produkt und einem Benutzer, die beim Wahrnehmungsprozess erlebt wird. Symbolische Funktion: Wird der menschliche Geist beim Wahrnehmen eines Objektes angeregt und Komponenten zu fr├╝herer Erfahrungen und Gef├╝hle Beziehung kn├╝pft, dann ist es die Betrachtung der symbolischen Funktion. Das Bild zeigt den Erprobungsraum des Kunst- und Gewerbemuseums Hamburg, in dem die Sch├╝lerinnen die Sitzproben machen konnten.

Stuhldesign Q1
Reproduktion ist einfach, aber kreativ sein, aus sich heraus schaffend zu sein ist dagegen schwer und verdammt anstrengend. Erst wurden vorhandene St├╝hle analysiert nach praktischer, ├Ąsthetischer und symbolischer Funktion, z. B. Thonet Nr. 14, Barcelona von Mies van der Rohe oder Proust Armchair von Mendini, um anschlie├čend in die eigene Gestaltungsarbeit "abzutauchen". Skizzen, Renderings wurden erstellt, verworfen, kleine Modelle wurden gebaut bis es endlich zu einem Entschluss kam, der den Anspr├╝chen der "Designerinnen" gen├╝gen konnte und zu einem Prototyp umgesetzt wurde. Die Sch├╝lerinnen des Q1 Kunst eN Kurses haben mit viel Talent und K├Ânnen sich in das Thema hineingearbeitet und hervorragende Ergebnisse erzielt, die in der KGS Wiesmoor ausgestellt sind. Der abgebildete Stuhl/ Drehsessel ist von Lisa Hamm.

PKM 5 Deckfarbenmalerei Unbunt-Bunt-Kontrast
Die Wirkung ist enorm und es gruselt sehr. Mit Eifer haben sich die 5. Klassen an das Malen eines Gespensterschloss vor dem nachtblauen Himmel mit einem leuchtend gelben Mond gemacht. Zuerst wurden Skizzen zum Thema Gespensterschloss angefertigt. Ideen gab es genug. Anschlie├čend wurde mit Cyan, Ultramarin und Kadmiumgelb der Nachthimmel gestaltet, um abschlie├čend das im Gegenlicht stehende Gespensterschloss in Schwarz zu malen. Das Bild ist von Kai Schitenhoff aus der 5. Klasse.

Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen der 9G4 gestalten
Mit Hilfe von Nicole Schulenberg, Arne Hinrichs sowie des Wiesmoorer Kunstvereins und der Ostfriesischen Landschaft gestalteten die Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen der 9G1 der KGS Wiesmoor eine Metallwand, die ab sofort als imagin├Ąres Warteh├Ąuschen dient, ohne dass je ein Bus oder eine Bahn dort halten wird. Im Kunstunterricht wurden Vorlagen in Form von Collagen angefertigt. Diese wurden anschlie├čend als Umrisszeichnung vereinfacht, so dass die ├ťbertragung per Rasterverfahren leichter war. Mit gro├čem Engagement entwarfen und gestalteten die Sch├╝ler und Sch├╝lerinnen die Metallwand. Nun steht sie in voller Pracht vor der Buchhandlung beim alten Rathaus.

Kunstleistungskurse Q1 und Q2 im 'reddot' Museum in Essen

Die Kunstleistungskurse der Jahrgänge Q1 sowie der Q2 besuchten am 16.09.2010 das "reddot" Museum in Essen. Da unser Thema des Semesters "Produktdesign" ist, bot es sich an, die Produkte, die mit einem "reddot" (deutsch: roter Punkt) für gutes Design ausgezeichnet wurden, sich einmal aus nächster Nähe anzusehen, statt nur anhand von Bildern.

Nach einer ertragbaren Busfahrt kamen wir am späten Vormittag im Museum an. Dort ging es dann schon fast los mit der Führung, nur Taschen und Jacken wurden schnell verstaut und die Zeichenblöcke sowie Bleistifte herausgeholt. Dann begann die Führung: Zuerst wurden wir über das Gebäude aufgeklärt, das ein ehemaliges Kohlekraftwerk war. Alte Werkräume wurden größtenteils von Norman Forsters (Architekt) in ihrem ursprünglichen Zustand gelassen, wie beispielsweise im "Anfangsraum", in dem wir mit der Führung begonnen und wo sich noch die originalen Heizöfen der ehemaligen Fabrik befanden.

Doch bereits in diesem Raum konnte man die Verwendung für das Reddot Museum erblicken. Von der Decke hing eine Autokarosserie mit Originalmaßen, wobei das Besondere an dieser war, dass sie gänzlich aus Aluminium bestand. Demnach hätte der Verbraucher keine Probleme mehr mit Rost und Spritkosten, zumal das Gewicht des  "Audi Space Frames" nur 180 kg betrug. Doch habe die Firma Audi mit ihrem innovativen Produkt nicht überzeugen können, da die Leichtigkeit auch einige Probleme mit sich zog: Aluminium ist in der Herstellung sehr teuer und die Karosserie ist zu leicht.

Weiter kamen wir zur nächsten Abteilung, in der wir Küchengeräte vorfanden. Ausgestellt wurden unter anderem Kaffeemaschinen, Gasherde als auch Dunstabzugshauben. Wir erfuhren, dass gerade das Design von Herden nun einen neuen Stellenwert bekam, da schließlich Gasherde von Cerankochfeldern der Induktionsherden vor nicht allzu langer Zeit in Ottonormal-Küchen abgelöst wurden.

Nachdem wir uns einige Minuten selbst die gezeigten Produkte betrachten konnten, gingen wir zum nächsten Raum, in dem sich Sitzmöbel befanden. Dort sahen wir eine große Bandbreite zwischen relativ konventionellen oder eher avantgardistischen Stühlen, Sesseln und Sofas.

Der letzte Raum, der uns in der Führung vorgestellt wurde, war mit dem Sortiment aus einem Badezimmer ausgestattet. Das wohl beeindruckendste Produkt, das jeden von uns mehr oder weniger in Begeisterung versetzte, war die Sundeck Badewanne von der Firma Duravit, entworfen von der Designergruppe EOOS. Dieses exklusive Objekt soll vor allem der Erholung dienen. Durch die spezielle mit Leder beschichtete Abdeckung hält das Wasser so lange warm, bis man in die Wanne einsteigt, kann zusammengefaltet als Kopfstütze benutzt werden und ausgebreitet (nach dem Baden) als Liege fungieren.

Danach war auch die Führung zu Ende, und wir bekamen 30 Minuten Zeit für eine eigene "Gestaltungsaufgabe", bei der es darum ging, ein Produkt, dass wir als Einzelperson besonders als ein besonders innovatives Design interessant fanden, zu skizzieren, vor allem das jeweilige Detail das dieses Produkt so innovativ macht, en Detail herauszustellen. Dieses Produkt sollte anschließend in einem Kurzvortrag präsentiert werden. Nach der Bearbeitungszeit, die die meisten in ihre Pause aus Faszination zu den ausgestellten prämierten Designobjekten hineinzogen, war unser Besuch auch schon fast vorbei und wir fuhren weiter ins Folkwang Museum, in dem wir Werke der "klassischen Malerei" wie von Gaugin, Van Gogh, Franz Marc, Kirchner, Mondian, Yves Klein, Rothko usw. usf. bestaunen konnten. Hier wurde die Entwicklung von der gegenständlichen Abbildung der sichtbaren Welt bis hin zur abstrakten Abbildung der geistigen Welt veranschaulicht erklärt.

Rückblickend betrachtet war der Besuch im Reddot Museum lohnenswert, allerdings habe ich persönlich eine noch größere Ausstellung und demnach auch mehr Produkte erwartet. Auch die Ausstellung in einem früheren Kohlekraftwerk zu machen schien mir erst befremdlich, wenn trotzdem interessant in dem Sinne, dass es mal etwas anderes war.

Alles im Allem hat der Besuch Spaß gemacht und wir haben alle einen guten Blick in die aktuelle Designwelt der fertigen Produkte bekommen!

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